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    Category: Lehre Uni Wien

    Das Nachrichtenbild von Afrika ist in hohem Maße negativ klischiert. Atelier Afrika will hierzu einen Kontrapunkt setzen und alternativ journalistische Zugänge zu Afrika und seinen Menschen finden. Das zugehörige Lehrprojekt in Kooperation mit afrikanischen Universitäten, der Asutrain Development Agency und der Tageszeitung Die Presse im WiSe 2009/10 ist auch für Studierende anderer Studienrichtungen offen.


    Atelier Afrika: Interkultureller Journalismus – Reflexion und Praxis
    Lehrprojekt Prof. Thomas A. Bauer, WiSe 09/10 (UE Print, 4 ECTS)

    Das Nachrichtenbild von Afrika ist in hohem Maße negativ klischiert. Elend, Armut, Hunger und Menschen die um Mitleid bitten, prägen das verzerrte Bild eines ganzen Kontinents. Atelier Afrika will hierzu einen Kontrapunkt setzen, und andere Seiten (Bildung, Soziales, Familie, etc.) ausgewählter Staaten des Kontinents  aufzeigen. Durch intensive Kommunikation mit Studierenden in Äthiopien und Uganda erarbeiten die TeilnehmerInnen neue thematische Kontexte, die Afrika jenseits altbekannter Stereotype darstellen. Anschließend werden in Teams aus afrikanischen und österreichischen Studierenden Artikel erarbeitet. Die besten werden in der Tageszeitung Die Presse veröffentlicht.

    In der Lehrveranstaltung Atelier Afrika werden Medienanalyse und journalistische Praxis kombiniert, Änderungspotentiale der Afrikaberichterstattung erarbeitet, um Stereotype auszugleichen und die Vielseitigkeit des Kontinents aufzuzeigen, die im Mainstream des medialen Afrikadiskurses zu kurz kommt. Neben der journalistischen Praxis steht die Erfahrung transkultureller Kommunikation, durch die kollaborative Arbeit von Studierenden zweier Kontinente, im Zentrum der Lehrveranstaltung.
    Die Ziele dieser Kooperation des IPKW mit der Faculty of Journalism and Communication, University of Addis Ababa (Äthiopien), Makerere University Kampala (Uganda), der Tageszeitung Die Presse und der Austrian Development Agency (ADA) sind Gegenseitigkeit, Austausch, und wechselseitige Lernprozesse.

    Atelier Afrika teilt sich in drei Module:

    • How Do We See Africa? Exemplarische Medienanalysen zum Thema Afrika, Diskussion zur Neuausrichtung des Afrika-Diskurses
    • How Does Africa Work? Afrika jenseits von Klischees und Stereotypen, Afrika in anderen thematischen Kontexten; in Kooperation mit Studierenden an afrikanischen Universitäten
    • How To Report On Afrika? Studierende schreiben Artikel zu  Afrika- Themen; redaktionelle Kooperation mit  Studierenden an afrikanischen Universitäten

    Zeit & Ort: Di 16 – 17:30h (ab 6.10.), Lehrredaktion IPK, Schopenhauerstr. 32, 1180 Wien

    Anforderungen: Journalistische Vorkenntnisse, gute Englischkenntnisse, Interesse an interkultureller Arbeit

    Leistungsnachweis: Qualität der journalistischen Arbeit, aktive Beteiligung (2 SWSt, 4 ECTS)
    Atelier Afrika richtet sich an Studierende der Publizistik ebenso wie anderer Studienrichtungen (z.b. Internationale Entwicklung, Afrikawissenschaften).

    Anmeldung für Publizistik-Studierende per Anmeldesystem; Anmeldung für Studierende anderer Studienrichtungen mit kurzem Motivationsschreiben bis 21. September an ( katharina.oke@univie.ac.atDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

    Bei Fragen kontaktieren sie bitte die Tutorin Katharina Oke ( katharina.oke@univie.ac.atDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

    Der Call als PDF.

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Kommunikation ist ein weites Feld:

Es gibt mehr zu tun als man denkt. Es gibt mehr zu denken als man tut

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There is more to do than one thinks. There is more to think than one does

Communicação é um vasto Universo:

HÁ mais a se fazer do que se pensa. HÁ mais a se pensar do que se faz