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  • 24Okt
    Buchcover Kommunikation wissenschaftlich denken

    Kommunikation wissenschaftlich denken

    Thomas A. Bauer
    Kommunikation wissenschaftlich denken
    Perspektiven einer kontextuellen Theorie gesellschaftlicher Verständigung

    ISBN: 978-3-205-78194-3

    Informationen beim Verlag: Böhlau

    Die Kommunikations- und Medienwissenschaft hat Aufholbedarf. Sie hinkt hinterher: Der gesellschaftliche Wandel ist schneller als wir ihn begreifen, grundsätzlicher als wir ihn verstehen und umfänglicher als wir ihn erfassen. Das liegt nicht am Tempo des Wandels, sondern an der Objektverlorenheit und an der damit verbundenen Detaillust der Wissenschaft. Es ist nicht das zeitliche Tempo, das aufzuholen wäre, sondern das begriffliche Tempo einer theoretischen Landschaft, in der sich Gesellschaft, Kultur und Kommunikation nicht wie zueinander eigene Objekte gegenüberstehen und das eine fürchtet vom anderen überrascht zu werden. Es braucht eine wissenschaftstheoretisch gekennzeichnete, hermeneutisch mutige und eine von ihrer Interpretationskompetenz durch Reflexion überzeugte und überzeugende Theorienlandschaft, in der Gesellschaft, Kultur, Kommunikation, Medien, Organisation und Wandel als begrifflich relationale und kontextualisierte Positionen der Beobachtung der kommunikativen Routinen der Gesellschaft gedacht werden, um die wissenschaftlich gedachte und kritisch-theoretisch reflektierte Begrifflichkeit bewusst vom Affirmationsdruck der Logik alltäglicher Beschreibungsmetaphern frei zu spielen. Kommunikationswissenschaft ist Interventionswissenschaft. Dieses Terrain muss sie wissenschaftstheoretisch und konzepttheoretisch neu unter Beweis stellen. Read more »

  • 13Mai

    Im Rahmen des Besuchs einer Exkursion der George Mason University veranstalten das Institut für Publizistik- & Kommunikationswissenschaft und die AAECA ein Team-Teaching – Vortragssprache: Englisch – über die unterschiedlichen Perspektiven in Österreich und den USA, unterschiedliche Sichtweisen von Praxis und Theorie.

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  • 22Nov

    Anmerkungen zum emanzipatorischen Potential der Kommunikationswissenschaft

    Freitag, 22.11.2013 16:00-18:00
    Institut für Publizistik- & Kommunikationswissenschaft, Hörsaal 01

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    “[...] Gesellschaft ist, was ihre Kommunikation ist. Und Kommunikation ist letzten Endes, was man gesellschaftlich aus ihr macht. In diesem Zyklus der wechselseitigen Ermöglichung von Kommunikation und Gesellschaft spielt das Charakteristikum ihrer Medialität die Rolle von Innovation und Wandel. Es muss also nicht wundern, dass die Bruchstellen des sozialen Wandels sich im Wandel ihrer Medialität, im Medienwandel, bemerkbar machen und immer so gemacht haben. Vielleicht hilft hier die Unterscheidung von Materie und Geschehen.[...]“

Kommunikation ist ein weites Feld:

Es gibt mehr zu tun als man denkt. Es gibt mehr zu denken als man tut

Communication is a wide universe:

There is more to do than one thinks. There is more to think than one does

Communicação é um vasto Universo:

HÁ mais a se fazer do que se pensa. HÁ mais a se pensar do que se faz