• 23Dez
    Category: Lehre Uni Wien

    Dissertationsthemen von den Teilnehmern des Forschungspraktikum von Prof. Thomas A. Bauer im Ws 2009/10:

    Bekele, Alemu Azmerawl: The Governance of Domestic Labor Migration in Lebanon: The Case of Women Migrant DomesticWorkers.

    This paper is aimed at exploring the limitations of existing migration governance policy and the resultant vulnerabilities of domestic workers to violation of labor standards. The roles of sending and receiving countries, civil societies, and employment agencies, are areas to be addressed as they are they are key players in the labor migration impasse in Lebanon. The research specifically, seeks to address the major research question of why women migrant domestic workers have been vulnerable to the hegemony of employers and agencies. In specific terms, it sought to identify the gravest challenges faced by women migrants, the interventions of stakeholders. In terms of labor migration policy, the research will diagnose the sponsorship or kafala labor governance policy, which is a prominent policy applied across countries in the Middle East that failed to protect the rights of migrants. Three pronged methods to be used are: survey of related literature, case studies on the experiences of domestic workers and the bilateral approach applied in labor governance between Jordan and Philippines-Sri Lanka-Indonesia as sending and host countries respectively. The push-pull theory of Ernest G. Ravenstein and other economic theories will be used to explain the concepts in the research.

    Bernd, Rudolf Christian: Inszenierung Geschichte Theorie. Praxis/Staging History. Theory. Practice.

    Die Inszenierung ist ein Phänomen, das die Kommunikation ständig begleitet. Wer kommuniziert, der inszeniert.  Wer inszeniert, der kommuniziert Inhalte. Inszenierung kann eine Botschaft für den Rezipienten deutlicher machen oder aber den Zugang zu einer Botschaft verstellen.Glaubt man den Journalisten, dann würden wir erstmals in einer „Inszenierungsgesellschaft“ leben. Tatsächlich haben Gesellschaften und Kulturen immer inszeniert. Die Geschichte des Inszenierens zieht sich durch die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden.Meine Arbeit ist kulturgeschichtlich orientiert. Sie sucht nach Narrativen der Geschichte und der Kunst, welche für die Kommunikations- und Mediengeschichte wichtig sind. Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Kunst und das Laster des Inszenierens zu entwickeln.

    english:

    To stage is a phenomenon, which goes always with communication. If someone communicates, he will stage. If someone is staging, he communicates  contents. Staging can make a  content more understandable for the recipient or less understandable.If we trust in the journalists, we are living in  a „society of staging“. But it is still a fact, that societies and cultures have staged all the time. The history of staging can be found in humans history at every time.The focus of my work lies on cultural history, searching for narratives of history and arts, which are important for the history of communication and media. The aim is to develope a deeper understanding for the art and vice of staging.

    Costa dos Santos Wüthrich, Fernanda: Stereotypen in kulturwissenschaftlichem Kontext./Stereotypes in a scientific cultural context is a discourse.

    Dieser Arbeit mit dem Titel Stereotypen in kulturwissenschaftlichem Kontext liegt eine Diskursanalyse über die Position von Stereotypen in der Kommunikationsforschung zugrunde. Es ist eine Untersuchung über die kulturwissenschaftliche Betrachtung der Phänomene, die üblicherweise aus der psychologischen Perspektive gesehen werden in einen konzipierten kommunikationswissenschaftlichen Kontext gebracht. Dabei sollen fünf Forschungsfragen mit Hilfe von inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen beantworten werden. Die Reflexion über die Rolle von Stereotypen und ihre Kommunikationsleistung in Zusammenhang mit der Identitätsbildung sowie der interkulturelle Diskurs im Kontext mit der kulturwissenschaftliche konzipierten Kommunikationswissenschaft bilden den Schwerpunkt der Analyse.

    english:

    This dissertation called „Stereotypes in a scientific cultural context is a discourse analyses about the position of stereotypes in the Communications research. It is a research about how scientific culture is considerate of this phenomenon stereotype that normally is seen from the psychological perspective. Fiver research questions and their conclusion shall be presented. They will be answered with the aid of interdisciplinary and transdisciplinary research attempts. The reflection on the stereotypes´ role and their communications performance within the identity formation and the intercultural discourse in this context are the center of these analyses.

    Drabek, Tanja: Textlich dargestellte Emotionen in der interkulturellen schriftlichen Kommunikation

    Zwischenmenschliche „face to face“ Kommunikation ist wesentlich durch ihre non-verbalen Komponenten, insbesondere Mimik und Gestik, geprägt. Nonverbale Kanäle sind nicht eindeutig und es kann leicht zu Missverständnissen führen, insbesondere wenn kulturspezifische Unterschiede außer Acht gelassen werden. Kommunikation ist hochgradig kulturabhängig und wird jeweils unterschiedlich realisiert. Voraussetzung für das Gelingen der Kommunikation ist somit entweder eine gemeinsame oder ähnliche Kultur oder Kenntnis eventuell kulturbedingter Unterschiede in der Kommunikation.

    Im Gegensatz zu der mündlichen Kommunikation war die schriftliche bisher durch das Fehlen nonverbaler Elemente gekennzeichnet. Im Zeitalter digitaler bzw. computervermittelter Kommunikation hat sich dieses Bild jedoch etwas verändert. Mithilfe von so genannten „Emoticons“ (=Emotion + Icon) wird der Versuch unternommen, Gefühle zu vermitteln. Dabei wird ein Gesicht, als wichtigster Bereich des Körpers für nonverbale Kommunikation, schematisch dargestellt.

    Im Zuge der Arbeit sollen folgende Forschungsfragen beantwortet werden sollen:

    • Wie werden vertextlichte, non-verbale Elemente in dispersen Kulturkreisen interpretiert?
    • Verkürzen bzw. vereinfachen Emoticons die schriftliche Kommunikation?

    Die Arbeit befindet sich im Anfangsstadium, daher können noch keine genauen Angaben zur Methode oder Theoriege macht werden.

    Hammer, Edithl: Grenzziehung und Ausgrenzung. Eine kritische Diskursanalyse journalistischer, literarischer und künstlerischer Texte zur migrantischen Exklusion.

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    Kugler, Kail: Europa in Westafrika. Medien, Bilder, Migration.

    Aus postkolonialem Blickwinkel wird üblicherweise die (Miss-)Repräsentation Afrikas auf soziokultureller, politischer und ökonomischer Ebene in westlichen Medien und Kulturprodukten untersucht. Diese Arbeit wählt die entgegengesetzte Perspektive: Das Bild Europas in Westafrika wird in den Mittelpunkt gerückt.Die afrikanische Perspektive auf Europa stellt die allzu vereinfachende Täter-/Opfer-Dichotomie, die lediglich bestehende Machtverhältnisse reproduziert und zu Viktimisierung führt, in Frage. Ökonomische Kontexte von Globalisierung und Neo-Kolonisation werden berücksichtigt, im Zentrum des Interesses steht allerdings eine auf Cultural Studies und Postkolonialer Theorie aufbauende Untersuchung des westafrikanischen Medienalltags, werden die dort konstruierten Bilder und Vorstellungen von Europa doch für den Traum von einem besseren Leben in der Migration als prägend verstanden.

    Lehenbauer, Daniela: Strategische PR Evaluation/Strategically PR measurement

    Die Mehrzahl der Ansätze zum Kommunikationscontrolling beschränkt sich auf eine praxisorientierte Weiterentwicklung einzelner Entwürfe auf der technischen Ebene und vernachlässigt dabei die grundlegenden Annahmen über die Wirkung und Messbarkeit von PR-Leistungenkritisch zu hinterfragen.

    Wie viel Inhalt meiner Pressemeldung wurde wortwörtlich vom Journalisten übernommen? Zeugt einfaches abdrucken von Pressemeldungen noch von Qualitätsjournalismus und hat dies weniger Wert für das Unternehmen als wenn der Artikel vom Journalisten selbst geschrieben und recherchiert wäre? Mit der Reduktion der PR als Quelle des Journalismus ist zugleich die Bewertung von PR als Gefährdung des Journalismus verbunden. Besonders anzuführen ist hier die „Determinierungshypothese“ (Barbara Baerns), die die Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Journalismus bzw. der Medien durch PR betont. Der Einfluss von PR wird mehr zunehmen insbesondere dann, wenn PR Schaffende ihr Instrumentarium mit immer größerer Konstruktivität zu handhaben wissen.

    PR-theoretische Ansätze basieren größtenteils auf Systemtheorie. Somit lässt sich das strategische Prozesselement aller PR, nämlich das Management, als Kommunikation identifizieren und folglich systemisch modellieren sowie auch das Verhältnis von Journalismus und PR.

    Ziel der Arbeit ist es, bestehende Methoden und Instrumente zur Messung der Effektivität und Effizienz von Öffentlichkeitsarbeit darzustellen und ein Modell für die praktische Anwendbarkeit im eigenen beruflichen Kontext zu implementieren und anzuwenden. Die zugrundeliegende Annahme dabei ist, dass sobald eine Systematik in der Evaluation der Maßnahmen gefunden wurde, sich auch die PR Arbeit verbessert.

    english:

    The majority of the attempts to the communication controlling limit itself to a practically oriented advancement of single draughts at the technical level and, besides, neglect to critically question the basic acceptances about the effect and measurement of PR achievements.

    How many contents of my press announcement were taken over word by word from the journalist? Does the easy print from press announcements differ from high-class journalism and do these less values of the company as if the article has been written by a journalist? The reduction of PR as a spring of journalism is connected at the same time with the
    assessment of the PR as a danger for journalism.

    Especially the “determination hypothesis” (Barbara Baerns) which stresses the restriction of the efficiency of the journalism or the media by PR is to be stated here. The influence of PR will increase in particular when PR creative’s know how to use their instruments with bigger and bigger constructiveness.

    PR-theoretical attempts are based mainly on system theory. Therefore the strategically process element of all PR, namely the management, can be identified as communication and systemic modulated as well as also the relation of journalism and PR. The purpose of the work is to show existing methods and instruments to the measurement of the effectiveness and efficiency of public relations and to implement and apply a model for the practical applicability in own professional context. The basic acceptance is that as soon as a system was found to measure PR work the work improves.

    Lüthke Katharina

    Neue Medien sind in den letzten Jahren zu einem selbstverständlichen Faktor in der Hochschulbildung geworden. Ohne das Internet und den damit verknüpften Anwendungen ist die Organisation und Absolvierung eines Studiums kaum mehr durchführbar. An der Universität Wien ist die Online-Voranmeldung bereits ein notwendiger Schritt zur Zulassung zum Studium. Weiters wird allen Studierenden automatisch ein u:net-Account zugewiesen, der zur Nutzung einer ganzen Reihe von IT-Services berechtigt – und teilweise auch verpflichtet, wie das Anmeldesystem für Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Welche Folgen hat diese zunehmende Medien-Infrastrukturierung der Hochschulen? Welche Rolle spielen dabei die Hochschulen und welche Verantwortungen tragen sie? Wie sieht Bildung in der Mediengesellschaft aus? Die Universitäten sind Vorreiter bei der Vernetzung, die Gruppe der akademisch gebildeten Personen nutzt das Internet bereits zu 97,6 Prozent (tns Infratest, 2009). Ist diese hohe Nutzungsbreite auch gleichzusetzen mit hoher Medienkompetenz? Oder findet durch fehlende bzw. unzureichende Medienbildung ein Verzögerungsmoment sowohl bei der Aneignung von Wissen als auch der Organisation von Wissen statt? Hierzu soll auch auf den Kontext der Selbstverantwortlichkeit im Hinblick auf Media Literacy eingegangen werden, sowie die Frage nach der Vermittlung dieses Wissens als Kernaufgabe der Hochschulen gestellt und beantwortet werden.

    english:

    The new media can be characterized as an matter of course in academic education. Without the internet  the organization and graduation of university studies seem to be hardly to complete. At the University of Vienna the online pre-application is a neccessary step for admission. Students receive an so called u:net account for a wide range of IT-based services automatically – which auhtorizes but obligates to use certain services, such as the student management system. Which consequences  arising out of increasing media infrastructure at universities? Which role play the universities and which responsibility do they bear? How can education in the media society can be described? The universities are leading in networking; the group of academic educated people is using the internet to 97,6 percent (source; tns Infratest, 2009). Can this width of usage to be put on a level with media competence? Or point that lack of media education out of a delay of knowledge acquisition or knowledge organization? In context with that the question of self-responsibility in accordance with media literacy as well as the question of procurement of knowledge as a main competence of universities should be answered.

    Montanaro, Adriana: Die Kommunikationsstrategien von NGOs in Hinblick auf die Naturschutzprojekte in Lateinamerika.
    Die Ziele meiner Dissertationsarbeit sind: (1) Die Umweltproblematik und die entsprechende, von Nicht Regierungs Organisationen (NGO) entwickelte, Arbeit in ländlichen Gebieten Lateinamerikas aus Sicht der Kommunikationswissenschaft zu beschreiben. (2) Diese Beschreibung mit einer Relektüre der Theorie und Arbeit von und um Paulo Freire und Jürgen Habermas zu verbinden, und zusammen mit der emanzipatorischen Funktion der Kommunikation zu analysieren. (3) Mit den Ergebnissen dieser beiden vorherigen Zielen, theoretische Grundlagen für die Umweltkommunikation in Lateinamerika vorzuschlagen.
    Um diese Ziele zu erreichen, werde ich Literatur- und Internetrecherche machen, Publikationen der NGO’s berücksichtigen und Experten (von NGO’s und Zielgruppen) interviewen.

    Neumüller, Marlies: Diversity als Faktor von Public Value

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    Odehnal, Edgar: Target-Group Segmentation in Global Key Marketsafter Globalization.

    Objective
    Analysis and definition of Marketing-target-groups in international Key-markets in changing environment „after“ Globalization. – A precise definition of the target group is the condition for the optimisation of the message and the communication channel.
    Interest
    The precise definition and optimisation of all steps in the communication process, supports the maximum effect with a minimum of investment. Methodical approach Analysis of the objective from perspective of economic theories, and solution via models of communication science.
    Schedule

    • Analysis of the term “Globalization” for the systems economy and communication.
    • Description of sources and trends which influence the development of key markets.
    • Definition of all stakeholders in the communication process.
    • Analysis of different messages.
    • Development of segmentation criteria’s for global Key-markets and the relevant target groups.
    • Selection of potential medias according to their efficiency.
    • Design of a measurement model.

    Palka, Esther Emilia: “Schnell ermittelt” oder der langsame Aufstieg der Frauen in der Medienlandschaft.

    Während Frauen früher eher als Anhängsel der Männer in TV-Serien galten, rückten sie in den letzten Jahrzehnten immer mehr auch in den Mittelpunkt dieser und nahmen selbst Hauptrollen ein. Das Genre “Krimi-Serien” gilt dennoch nach wie vor eher als Männerdomäne, man erinnere sich an Serien wie beispielsweise “Columbo”, “Sherlock Holmes” etc. Mittlerweile ist jedoch auch der ORF auf den Zug der frauengeführten Krimi-Serien aufgesprungen und schickt mit “Schnell ermittelt” eine neue Serie dieser Gattung auf den Fernsehmarkt. Doch wie sieht die Figur der emanzipierten Kommissarin überhaupt aus? Konnte die Frauen- und Geschlechterforschung dazu beitragen, dass die Kommissarinnen der Neuzeit entsprechen oder erfüllen sie immer noch die typisch weiblichen Klischees? Warum schaffen es Frauen hinter TV-Produktionen generell schwerer, sich in der Medienbranche in guten Positionen zu etablieren? Diesen Fragen möchte ich mit meiner Abhandlung auf den Grund gehen.

    Salleh, Sabariah Mohamed: Adolescents’ Engagement Towards The Media: A Process of Negotiating Meanings and Constructing Cultural Identities.

    The core of my proposed research is to look at the construction of cultural identity process among Malaysian adolescents which may be influenced by what they watch on TV. Malaysian audiences, are exposed to both Western and local cultures through their engagement with the media, especially television. The influx of different values that these imported programs brought in (via satellite television and free-to-air channels) are very detached from the local values and cultures, which therefore pose an important question: How do audience negotiate the integration of international and locally produced media texts? This is especially interesting as Malaysia is a melting pot of different cultures, which include Malay, Chinese, Indian and other aboriginal tribes. My personal interest in this problem on the whole involves the process of meaning making and how audience engage themselves with television representations, emphasizing on the adolescents. My concern is that if the integration encourages Malaysians adolescents to slowly embrace western cultures and that the construction of their cultural identity will involve a complex and multi-level negotiation process.

    Stingl de Vasconcelos, Tilia: „Implizites Wissen in forschungsintensiven Klein- und Mittelunternehmen – Unternehmenswissen aus der Sicht der soziologischen Systemtheorie“/“Tacit Knowledge in Research-Intensive Small and Medium Enterprise – Organizational Knowledge from the Social System Theory Perspective”

    Implizites, für die Wertschöpfungskette eines Unternehmens wichtiges Wissen, kann beim Mitarbeiterabgang dem Betrieb verloren gehen. Besonderes in forschungsintensiven Klein- und Mittelunternehmen kann dies als Problem erlebt werden, da hier forschungsspezifisches Wissen eher personengebunden bleibt. Die vorhandenen betriebswirtschaftlichen Wissensmanagementmodelle arbeiten an der Lösung dieses Problems meistens mit dem Ziel das implizite Wissen zu „explizieren“. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten zur Vermeidung vom Verlust dieses impliziten Wissens aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht und sucht Antworten auf die Frage: „Was kann ein Unternehmen als soziales System tun, um das sogenannte implizite Wissen an sich zu binden?“ Dabei werden auch die neuen systemischen Organisationsberatungs­methoden durchleuchtet und hinsichtlich der Forschungsfrage auf ihre methodische Tauglichkeit untersucht.

    english:

    Tacit knowledge, important for the value added chain of an organization, could be lost when workers leave the company. This incidence may be a problem particularly for research-intensive small and medium businesses, since in these kinds of companies research knowledge remains bound to individuals rather than to the organization. Current available knowledge management models approach this problem with the purpose of transforming tacit knowledge into explicit knowledge. This thesis considers the possibility of avoiding loss of tacit knowledge by using the communication science approach and seeking answers to the question: “What can an organization do as a social system to bind the so-called tacit knowledge to itself?” Also, the new systemic practices, currently being used in management consulting, will be reviewed for their suitability as research methods for answering this question.

    Ngo Tam, Téclairel: Kommunikation in internationalen Süd-Nord Kooperationen am Beispiel “Education for Global Citizenship”.

    Fragestellung:

    In Schul- und Erziehungsbereichen bahnt sich das Schlagwort „Globales Lernen“ seinen Weg. Von diesem Überbegriff stammt die Formulierung „Education for Global Citizenship“ ab, die die Zielformulierung Globalen Lernens deutlicher zu erkennen gibt, weil sie dies an Personen festmacht. Das Bildungsprojekt „Education for Global Citizenship“ ist wohl auch der Ort für gesellschaftliche Zukunftsdiskurs, wo  Die Kommunikationswissenschaft Einsatz finden muss, durch folgende Fragestellungen:

    • Worüber wird es geredet, wenn es um „global Citizen“  geredet wird?
    • Lässt es sich eine pragmatische Intervention durch methodisch-strategische Konzepte im Sinne der Kommunikationswissenschaft ausarbeiten?
    • Wie entwickelt sich der Süd-Nord Diskurs? In wie fern kann die Kommunikationswissenschaft in diesem Gebiet Erfahrungen, Einsichten, Gedanken und Ereignisse rekapitulieren, rekonzeptualisieren und prä-konzeptualisieren?

    Theoretischer Bezugsrahmen

    Systemtheoretischer Ansatz (von Niklas Luhmann) UND Phänomenologie (Husserl). Future Studies

    Methode

    Objektive Hermeneutik

    Erkenntnisinteresse

    Die Antworten auf diese Frage sind wichtig für die Steuerung der Entwicklungszusammenarbeit.

    english:

    In education fields the idea of „Global Education „ is making its way.  From this concept descended the formulation „Education for Global Citizenship“ which makes clear the formulated aim of  global education because it fixes this to persons. The educational project „Education for global Citizenship“ is a place for social future discourse where the communication science must find application, through the following questions:

    • What is “Global Citizen“ about?
    • How can the communication sciences worked out a theoretical and methodological framework for the purpose of the “Education for Global Citizen?
    • How does the south-north discourse is running on through the idea of “Global Citizen”?

    Theoretical framework

    System-theoretical attempt (from Niklas Luhmann) AND phenomenology (Husserl). Future Studies

    Methodology

    Objective hermeneutics

    Troxler, Regula: Public Value als Schnittstelle zwischen individuellem und gesellschaftlichem Nutzen von Mediendargestellt am Beispiel der Nutzung öffentlich-rechtlicher Webangebote durch Jugendliche.

    Die geplante Dissertation beschäftigt sich mit dem individuellen und gesellschaftlichen Nutzen von öffentlich-rechtlichen Webangeboten. Ausgangspunkt ist das Public-Value-Konzept, das den gesellschaftlichen Wert von Medien im Allgemeinen und öffentlich-rechtlichem Rundfunk im Besonderen zu beschreiben versucht. Dass der gesellschaftliche Wert aber nicht nur vom Sender (sprich Medienanbieter) hergestellt wird, sondern vom Empfänger (sprich Mediennutzer) im Zuge der Rezeption erst gedeutet wird, ist die Ausgangsthese dieser kulturwissenschaftlichen orientierten Arbeit. Im Sinne der Cultural Studies findet Mediennutzung und -aneignung immer in einem bestimmten kulturellen Kontext und auf Basis sozialer Erfahrungen statt. Zugleich nehmen Massenmedien eine zentrale Rolle bei der Produktion und Vermittlung dominanter ideologischer Definitionen und Repräsentationen ein. Ziel der geplanten Arbeit ist es, genau diese Schnittstelle zwischen individueller und gesellschaftlicher Konstruktion von Bedeutung bzw. Werten im Zuge der Mediennutzung untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich anhand einer Befragung von Jugendlichen zur Nutzung von Webangeboten überprüft und Konsequenzen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abgeleitet werden.

    english:

    The intended dissertation adresses the individual and social values of public service websites. Initial point is the Public Value Concept which tries to describe the social uses of media, and in particular of public service broadcasting. The main assumption of this dissertation is: Public Value is not produced by the sender, but is interpreted by the media recipient in the process of reception. In terms of Cultural Studies, media use and adoption take place in a certain cultural context and on basis of social experiences. At the same time, mass media play an important role for the production and transmission of dominant ideological definitions and representations. The objective of the dissertation is to explore these links between individual and social construction of values in the process of media use. The conclusions shall be reviewed with a survey amongst young people on the use of websites and consequences for public service broadcaster shall be derived.

    Worke, Ayalew Hailemarkos: Ethics in Mind: An examination of Ethiopian journalists and professional ethics

    In Ethiopia as it is the case in many other parts of the world there are problems of ethical journalism. However Ethiopian journalists’ attitude, perception and knowledge with regard to professional ethics have not yet been researched thoroughly. Since it is the foundation for any effort to improve ethical journalism in the nation, examining what the journalists know and think about ethics including the way and the reason why they hold it are found out to be worth researching. To this end a blend of qualitative and quantitative research methods are chosen to come up with a comprehensive response for the research questions. Content analyses together with a survey are intended to be employed for this research. In the end it is expected to have a comprehensive picture of Ethiopian journalists with regard to journalism ethics.

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Kommunikation ist ein weites Feld:

Es gibt mehr zu tun als man denkt. Es gibt mehr zu denken als man tut

Communication is a wide universe:

There is more to do than one thinks. There is more to think than one does

Communicação é um vasto Universo:

HÁ mais a se fazer do que se pensa. HÁ mais a se pensar do que se faz