• 28Aug
    Category: Lehre Uni Wien

    Globalisierung / Publizistik- und Kommunikationswissenschaft; Termine und Orte der LV sind über die Organisation des STEP-Programms zu erfahren: claudia.schallert@univie.ac.at

    Thematischer Aufbau:

    1
    Wie kann man das Phänomen Globalisierung kommunikationswissenschaftlich erfassen und interpretieren?
    Die landläufige Verwendung des Begriffes arbeitet mit einem ökonomischen Grundkonzept, sowohl in der Problemreflexion wie in der Entwicklung und Begründung von Lösungen. Globalisierung ist zwar wirtschaftlich getrieben, macht sich gesellschaftlich aber als ein kulturelles Phänomen bemerkbar.

    2.
    Globalisierung – nicht als Beschreibungsmetapher, sondern als Beobachtungs- und Wissensmodell zur Analyse des (globalen) sozialen Wandels (abstrakte Metapher für Modernisierung: Deregulierung, Neue Zentrum-Peripherie-Verhältnisse, neue Machtkonstellationen, Umleitung der Ressourcenströme, Veränderung der sozialen Landkarte, Auflösung von räumlichen zeitlichen, nationalen Territorien – zwischen Neoliberalismus und „drittem Weg“)

    3.
    Medien als Faktor und Objekt der Modernisierung: Konvergenz der Medientechnologien und Medienprogramme, Internationalisierung (Standardisierung) der Informationsströme, Hybridisierung der gesellschaftlich relevanten Diskurse.

    4.
    Globalisierung als ideologische Formel und deren Kritik: Mythen wie. Global Village, One World, der globale Konsument, demokratische Weltkultur, Amerikanismus und westlicher Kulturimperialismus.

    5.
    Medien im Globalisierungskontext: von nationalen zu globalen Medien,
    Medialisierung (zunehmende Interpretation der sozialen und politischen Umweltbeziehungen durch Medien) und Mediatisierung (zunehmende medial Vernetzung) konstruieren neue Konstellationen von Öffentlichkeit

    6.
    Literaturempfehlung:

    Morley, David / Robins, Kevin: Globalisierung als Identitätskrise. Die neue globale Medienlandschaft. In: Hepp, Andreas / Löffelholz, Martin (Hrsg.) (2002) Grundlagentexte zur transkulturellen Kommunikation. Konstanz, S. 533 – 560
    Faschingeder, Gerald / Ornig, Nikola (Hrsg.) (2005): Globalisierung entwickeln. Wien

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Kommunikation ist ein weites Feld:

Es gibt mehr zu tun als man denkt. Es gibt mehr zu denken als man tut

Communication is a wide universe:

There is more to do than one thinks. There is more to think than one does

Communicação é um vasto Universo:

HÁ mais a se fazer do que se pensa. HÁ mais a se pensar do que se faz